Warum braucht es eigentlich gerade jetzt die lernende Organisation? Weil sich Unternehmen auf die Veränderung der Nachfrage durch Corona- und Klimakrise einstellen und daran anpassen müssen. Das bedeutet auch: Es braucht eine andere Führung, als in der Vergangenheit. Command and Control funktioniert nicht mehr. Warum? Weil diese Führungsmethode Mitarbeiter anleiten und ausbilden sollte, das Geschäft zu verstehen und das Unternehmen mit den bewährten Methoden weiter auf Erfolgskurs zu halten. Aber heute stellt sich die grundlegende Frage, ob der bisherige Geschäftszweck auch in Zukunft tragfähig sein wird. Heute zeigt sich bereits, dass dies bei vielen Unternehmen nicht so sein wird. Für die Suche nach der richtigen Strategie für das eigene Unternehmen braucht es eine andere Art zu führen.

In Krisenzeiten hilft nicht die dominante, selbstbezogene und aggressive Führung. Dies zeigt die aktuelle Krise im Besonderen. Die Schwäche des Führungsstils von autoritären Staatenlenker wird durch Covid-19 brutal sichtbar, ebenso wie die Existenz vieler “Zombie-Unternehmen”, die schon lange ihren Zweck verloren hatten.

Extrem spannend ist in diesem Zusammenhang auch eine Untersuchung aus dem Tierreich. Wissenschaftler der Universität Texas, des Max-Planck-Instituts für Verhaltensbiologie und von der Universität Konstanz haben, wie die FAZ berichtet, das Verhalten einer Buntbarschart untersucht. Sie wollten herausfinden, wie soziale Dominanz und die Fähigkeit zu sozialer Einflussnahme zusammenhängen. In dem Versuch zeigte sich, das die von weniger dominanten Fischen geführten Schwärme deutlich besser abschnitten, als diejenigen, die von aggressiven Exemplaren geführt wurden. Im Ergebnis kamen die Forscher zu der Erkenntnis, das es “in besonderen Situationen, in denen entschiedenes kollektives Handeln gefragt ist, kontraproduktiv sei, wenn die aggressivsten Individuen hierarchische Spitzenpositionen einnehmen. Das klingt durchaus einleuchtend – und das nicht nur bei Buntbarschen”, findet die FAZ.

Dem schließen wir uns gerne an, denn es entspricht auch unseren Erfahrungen. Im Unternehmen braucht es deshalb heute mehr denn je Manager, die in der Lage sind Fragen zu stellen, statt Antworten zu liefern und die Mitarbeiter unterstützen und fördern, statt sie zu bewerten und ihnen vorzugeben, was sie zu tun haben.

Das eigene Geschäftsmodell auf den Prüfstand zu stellen und sich im Zweifel auch dagegen zu entscheiden und ein neues zu entwickeln, braucht das gesamte Team. Das Team von Betroffenen zu Beteiligten zu machen und die gemeinsame kreative Energie zu nutzen, ist der Schlüssel für den Erfolg. Der Krisenmanager als Coach seiner Mitarbeiter wird jetzt gebraucht!

Interessiert? Dann nimm jetzt Kontakt mit uns auf. Wir kommen nicht mit fertigen Lösungen! Aber wir wissen, wie wir Dich dabei unterstützen können, für Dich eine zu finden und Deinen eigenen Führungsstil zu reflektieren und zu verändern!